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27. September 2006

Ärger mit dem Baugerüst

Es ist doch schon erstaunlich wie manche Firmen ihren Kunden gegenübertreten. Ok, ich bin kein direkter Kunde, aber hier die Geschichte im Kurzdurchlauf. Die Außenfasade unseres Hauses soll renoviert werden. Ist ja eigentlich keine schlimme Sache (eher positiv). Am 6. September erfolgte ein minimaler Aushang im Haus (durch unsere Hausverwaltung Elb-Immobilien), dass am 7. September auf Grund von Sanierungsarbeiten ein Gerüst am Haus aufgestellt wird. Dauer und Umfang der Baumaßnahmen, sowie Einschränkungen und evtl. durchzuführende Maßnahmen durch die Mieter wurden nicht bekanntgegeben.

Am 20. September wurde dann das Gerüst aufgestellt. Da uns nichts gesagt wurde hatten wir die Balkone auch nicht geräumt. Auf die vorsichtige Frage an einen Bauarbeiter ob es denn besser wäre die Mountainbikes vom Balkon zu räumen gab es die Antwort "...dass das schon nicht schlecht wäre...". Dass es auch "nicht schlecht" gewesen wäre unsere Balkonmöbel in Sicherheit zu bringen verschwieg er uns! Nun ja, die Bauarbeiter haben das dann für uns erledigt und jetzt wandern unsere Balkonmöbel munter auf dem Baugerüst hin und her (inkl. Baudreck).

Jetzt haben wir ab und zu auch einen netten Weckservice. ...der nette Bauarbeiter der uns durch's Schlafzimmerfenster anlächelt und unseren Balkon verputzt. Den hab ich bei der Gelegenheit auch gleich mal gefragt wie lange denn dieser "nette Zustand" noch so anhalten wir und erfahren, dass es mindestens 3 Wochen sind. ...da bin ich ja mal gespannt wie lange es dann wirklich dauert.

Das soll jetzt nicht heissen das ich kein Verständnis für solche Maßnahmen hätte, ganz im Gegenteil! Jedoch hätte man sich durch mehr Information seitens der Hausverwalten eine ganze Menge Unmut der Mieter ersparen können. Auch wenn die Hauptschuld vermutlich die Baufirma trifft, sollte eine Wohnungsverwaltung doch in der Lage seine über Dauer und Umfang der geplanten Arbeiten zu informieren.